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Mit Humor-ohne Hund
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Mit Humor-ohne Hund


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Mit Humor ist fast jede Situation zu meistern, auch das Älterwerden.
Geschrieben von Danas Frauchen   
Mittwoch, 14. Februar 2007

ein paar erlebte Geschichten aus den Anfängen des "Älterwerdens"

  Zum besseren Verständnis:  diese Geschichten basieren auf Ereignissen aus den Jahren 1996/97, damals habe ich noch geraucht (igitt) und wohnte im dritten Stock - ohne Aufzug !

Ach und noch ganz wichtig, die Bezeichnung "Verblödung" bezieht sich natüüürlich ausschließlich auf mich, niemand, der etwa Ähnliches erlebt hat muss sich als verblödet  betiteln lassen,  ehrlich nicht !

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    Der Schock überfällt mich mit Macht

Plötzlich merke ich, wie oft ich die Zigaretten im Kühlschrank finde und den Quark im Zigarettenfach. (etwas übertrieben, aber ähnliches geschieht) Wem ich etwas zum zigsten Male erzähle und -  wenn ich demjenigen gegenübersitze, dann die leichte bis mittelschwere Ungededuld in dessen Gesichtsausdruck entdecke.

Das ich oft die Namen der geliebten Kinder und Kleinstkinder durcheinanderbringe habe ich eine geraume Weile auf die große ( Winken ) Anzahl derselben geschoben; aber nun läßt es sich nicht mehr verleugnen:

  " Ich verblöde !!!"

 

Bügeln mit  und  ohne.

Das Bügeln gehört zu den Tätigkeiten, die ich sehr gerne, sehr lange hinausschiebe. Eigentlich wirklich sehr weit weg aus meinem Kopf verdränge. So weit, daß ich in der Zwischenzeit vergessen habe wie ein Dampfbügeleisen „funktionell gehandhabt“ wird.

Das Bügelbrett kreischt schon vor Begeisterung als es endlich mal wieder aufgebaut wird (oder weil es in der langen Wartezeit Rost angesetzt hat).

Die Bügelwäsche kommt erst mal alle aufs Brett,  fein glatt  zusammengelegt. Das mach ich nach der Wäsche immer. Manchmal erspart mir das ja die Bügelarbeit, aber eben nur manchmal.

Mein Bügeleisen steht immer am gleichen Ort, nur wandert es im Laufe der Zeit in seinem Fach immer mehr nach hinten, weil ich vorne so schön was abstellen kann. Also runterbücken, Fach ausräumen, Bügeleisen schon mal auf’s Brett. Fach wieder einräumen und dann kann’s losgehen.

Das Dampfbügeleisen heißt so, weil es der Hausfrau mit seinem besagten Dampf das lästige Einsprengen erspart. Mein Dampfbügelleisen muß da irgendwas mißverstanden haben, denn als ich endlich soweit bin und mich über die Wäsche hermachen will ist diese richtig schön eingenäßt.

Wenn ich nun alles ein wenig zusammenrolle kann ich mir den Dampf sparen. Wasser ist jetzt sowieso nicht mehr drinn, im Bügeleisen. (Ich wußte garnicht, daß noch was drinn war) Na macht nichts. Das nächste mal denke ich sicher dran wie herum ein Bügeleisen mit vollem Wassertank gestellt werden muß. Oder auch nicht. 

 

Treppensteigen ist gesund.

Die  schweren Einkaufstaschen schleppt Tina mir meistens hoch. Aber hin und wieder hampel ich mit Taschen und Tüten rum und keine Tina ist da - Pech gehabt ! Macht nix, kann ich ja wohl noch selber, obwohl die Strafe meist auf den Fuß folgt.

Also, Taschen und Tüten aus dem Auto vor die Haustüre schleppen und abstellen. Haustüre aufschließen, Taschen und Tüten in den Flur packen, Briefkasten leermachen (nur Mist drinn), Taschen und Tüten sortieren, links die schweren, rechts die leichteren und ab geht's in den zweiten Stock (plus Hochparterre) Ich versuche es ohne Pause und, dem Zettel im Kühlschrank sei Dank, es klappt. Taschen und Tüten vor die Wohnungstür, wieder runtergehen, die Schlüssel aus dem Briefkastenschloß nehmen und mit Wut im Bauch und in den Beinen wieder hoch - 2. Stock plus Hochparterre .  

Für die Gesundheit sicherlich prima, aber ob die Bewegung meine Gehirnzellen mehr auf Trab bringt, ich bezweifle das stark.

Nach dem Auspacken und Wegräumen gucke ich meistens nach wieviel Geld ich noch im Portomane (wie schreibt man das ?) habe - diesmal geht das nicht, die Umhängetasche mit Geldbörse Fuss im Mund liegt noch im Auto. Das steht in der Garage, logischerweise 2 Stockwerke plus Hochparterre tiefer.

Ich nehme den Müll mit runter, das bietet sich ja nun wirklich an, hole die Tasche aus dem Auto, schleiche die Treppen wieder hoch - 2. Stock plus .... ! hänge die Tasche ohne Geldzählen an die Garderobe und schmeiß' mich auf die Couch. Für heute habe ich die Schnauze gestrichen voll vom gesunden Treppensteigen.

 Ich hasse SportSchreien.

 

    Meine Spontanität

hat unter der fortschreitenden Verblödung gottseidank noch nicht gelitten. Mehrfach kommt mir ein ganz, ganz wichtiger Einfall und  - sofort springe ich auf (ich springe mittlerweile recht verzögert), gehe zum Beispiel zum Geschirrschrank und ... spontan weiß ich nicht mehr, was ich überhaupt dort will. Komischerweise fällt mir immer was ein, wenn mich meine Spontanität zum Kühlschrank geführt hat. Das wiederum gefällt meiner Waage nicht. Aber ich kriege das in den Griff - notfalls hänge ich einen noch größeren Zettel in den Kühlschrank: "Hier wolltest du ganz bestimmt nicht hin. Dreh um - spontan !!!"  
 

   In der Küche bin ich gerne

Der Kaffee ist heute so dünne wie selten, was kein allzugroßes Wunder ist, da das Kaffeepulver immer noch in der dazugehörenden Dose verweilt. Aber das Wasser in der Kaffeekanne ist wunderbar heiß, könnte ich jetzt auf einen Teebeutel gießen, nur - ich trinke  nicht gerne Tee !

Das Ei für die Königsberger Klopse liegt mitsamt den Kartoffelschalen im Müll (aber wenigstens im richtigen Eimer, dem Bio-Abfall-Treteimer), die Eierschalen thronen friedlich auf dem Hackfleisch. - So what  !

Das Heißwassergerät hat gottseidank einen gut funktionierenden Überlaufhahn, denn dann ist's nicht ganz so tragisch, wenn ich zum zweiten, oder dritten Mal vergesse den Wassereinlauf zu stoppen. Allerdings ist meine Spüle und der Küchenboden mittlerweile sowas von blitzeblank, und wenn ich jetzt auch noch zum wiederholten male die Kacheln an der Küchenwand vom Wasser befreit habe, tja dann - dann müßte es doch eigentlich drinn sein in meinem Kopf, daß sich das Wasser nicht von alleine abstellt.

Das eingelasseneZunge rausWasser kocht und wird nun mit kräftigem Schwung in die mit Espressopulver versehene Tasse befördert. Das danach die Wandkacheln , und die Spüle wiederum mit dem Trockentuch bearbeitet werden müssen, dürfte als Folge der vorangegangen Mißgeschicke wohl klar sein. Den Espresso trinke ich nach einem weiteren Wasseraufgußversuch (hat geklappt) dann vollkommen entspannt und  gaaanz in Ruhe. Da mit der fortschreitenden Verblödung notgedrungen auch die Geduld mit mir selber zunimmt, gelingt mir das auch prima.

Einkaufen mit Hindernissen

Einen Einkaufszettel schreibe ich schon seit langem. Immer schön der Gangrichtung im Supermarkt nach, damit alles der Reihe nach im Einkaufwagen landet. Der Test, dann ohne Zettel alles richtig zu besorgen, geht die letzte Zeit aber meistens in die Hose. Dafür fällt mir aber irgendwann doch wieder ein wo ich den Einkaufszettel versteckt hatte.

Ab sofort gewöhne ich mir an, den geschriebenen Wisch umgehend in die Manteltasche zu stecken. Leider habe ich meistens mehrere Jacken, bzw. Mäntel an der Garderobe hängen und der Zettel steckt mit ziemlicher Sicherheit in dem, den ich nicht angezogen habe. Recht Unwichtiges finde ich dann regelmäßig im Einkaufskorb wenn ich kontrolliere was auf dem Zettel stand und was ich tatsächlich gekauft habe. Das was wirklich wichtig war, naja - das war der Satz mit besagter HoseUnentschlossen

Öffnungsversuche

Die Treteimer in der Küche sind eine ganz wunderbare Erfindung - und den Mist auch noch vorzusortieren, macht richtig Spaß. Alles gut verteilt in drei Eimer und nichts fliegt mehr rum. Einmal, oder zehnmal mit dem Fuß auf den kleinen Hebel, schon geht der Deckel auf (oder der Hebel bricht ab) und schwupp, alles ist weg.

Die Küche ist aufgeräumt, ich muß mal auf's Klo und suche dort ganz in Gedanken und bald recht verzweifelt mit meinem Kücheneimerhebelfuß neben dem Klo nach dem Tritt, der den Deckel hebt. Dann fällt mir aber doch noch ein, daß ich das ca 50 Jahre immer mit der Hand gemacht habe, bis auf die wenigen Toilettenbesuche im fahrenden Zug und da ging das meistens daneben, weil ich auf einem Bein bei dem Geschaukel nicht stehen konnte. Also reiß ich mich zusammen und handhabe diese Deckelöffnung in eigentlich, gewohnter Art und Weise.                                 Ach ja !

 

Bitte nichts ohne Zeichnung verändern.

Zweimal im Jahr packt es mich und es wird „groß“ aufgeräumt. Und zwar kurz vor Weihnachten und kurz vor Ostern.

Weihnachten suche ich alles raus was ich für die gemütliche Zeit zum Schmücken benötige und schmeiße alles aus den Schränken was ich gar nicht (oder ?) mehr brauche. Es verblüfft mich jedesmal aufs Neue, was sich alles angesammelt hat. Also weg damit. Und jetzt ist Platz in den Schränken. Was liegt also näher als die restlichen Stapel zu verkleinern, umzusortieren und neu unterzubringen. Das geht so nach und nach mit Schlafzimmer-, Küchen- und Wohnzimmerschrank so.

Phantastisch, eine solche Ordnung.

Die ersten Tage danach bin ich restlos mit mir zufrieden, bis, ja bis ich dann verzweifelt  ein ganz bestimmtes Teil suche und ums Verrecken nicht mehr finde. Weggeschmissen ? Bestimmt nicht. Nur wo in all der verflixten Ordnung ist es hingeraten ? Warum zum Kuckuk liegt das Klopapier jetzt zwei Fächer tiefer ? Nur damit ich bei Bedarf nicht so hoch greifen muß ? Schwachsinn !  Jedesmal wenn ich den Einkaufszettel schreibe und vorher das nun leerere obere Fach sehe landet Klopapier auf der Liste. Und wie’s nun mal so ist, ausgerechnet  diesmal steckt der Zettel auch im richtigen Mantel und nun sind zwei Fächer voll mit Klopapier.

So nach und nach gewöhn’ ich mich zwar an das neue System, aber Ostern mach ich doch besser eine Zeichnung von dem neu entstandenen Raum in meinen Schränken und schreibe genau auf, wo ich was denn nun unterbringen werde. Hoffentlich vertüttel ich dann den Zettel nicht.

 

Ich brauchte keinen Zettel und keine Zeichnung dieses Jahr zu Ostern. Das große Umräumen hab' ich auf nächstes Jahr verschoben.  Den Osterschmuck fand ich auf Anhieb und was noch fehlte wurde gekauft. Punkt !

 

          

 

                        

 

 

 

 



 


 
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 26. März 2014 )
 
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